Nein zu Kinderrechten im Grundgesetz

Kinder genießen in Deutschland einen umfassenden Schutz durch das Grundgesetz. Besonnene Verfassungsrichter haben die Grundrechte für Kinder seit den Anfängen der Bundesrepublik in zahlreichen Urteilen ausbuchstabiert und weiter gestärkt. 1992 ist Deutschland der UN-Kinderrechtskonvention beigetreten, dem weltweiten Übereinkommen zur Wahrung von Kinderrechten. Das umfassende und anerkannte Schutzkonzept Deutschlands zugunsten von Kindern, basierend auf der Verfassung, konkretisierender Rechtsprechung und dem Abkommen der UN, setzt Maßstäbe. Es trägt der besonderen Schutzbedürftigkeit von Kindern Rechnung. Und der großen Bedeutung von Kindern für unsere Gesellschaft.

Angesichts dieser vorbildlichen Rechtslage liegt die bislang öffentlich kaum gestellte Frage auf der Hand: Warum sollen zusätzlich Kinderrechte ins Grundgesetz aufgenommen werden? Die politische Forderung suggeriert eine rechtliche Lücke beim Schutz von Kindern – eine Lücke, die es jedoch nicht gibt! Stattdessen drohen Gefahren, würden Kinderrechte tatsächlich den Weg ins Grundgesetz finden. Wer Kinderrechte ins Grundgesetz aufnehmen will, der schwächt die Elternrechte. Machen wir uns aber bewusst: Die Interessen des Kindes werden in aller Regel am besten von den Eltern wahrgenommen. Es sind die Eltern, deren verantwortliche Sorgearbeit für die Entwicklung von Kindern zentral ist. Mehr erfahren »

KOMMENTAR | Wenn Familie unerschwinglich wird

Der meistgenannte Grund, warum sich Frauen gegen eine Familie oder weitere Kinder entscheiden, sind die Kosten. Das geht aus einer aktuellen repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Splendid Research im Auftrag der Online-Arztpraxis Zava hervor. Fast jede dritte kinderlose Frau gibt als Grund gegen Familie die hohen Kosten an. Auch für Frauen, die bereits Mütter sind, ist die finanzielle Situation ausschlaggebend: 24 Prozent nennen die Kosten als Grund gegen ein weiteres Kind. Die vom Statistischen Bundesamt erhobenen Unterhaltskosten für Kinder geben ihnen Recht: Die Statistiker beziffern die durchschnittlichen monatlichen Ausgaben für ein Kind auf 660 Euro. Dabei steigen die Kosten mit dem Alter – von 587 Euro bis zu einem Alter von sechs Jahren auf 784 Euro zwischen zwölf und 18 Jahren. Eltern müssen so bis zum 18. Lebensjahr 126.000 Euro für die Versorgung ihres Kindes aufwenden. Neben der materiellen Versorgung (darunter Wohnung, Einrichtung, Ernährung, Kleidung) kommen Ausbildungskosten.

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Landesversammlung wählt neuen Vorstand

Am Donnerstag, 03. Oktober 2020 kam die Landesversammlung des Familienbundes Rheinland- Pfalz mit Vertreter*innen aus den Diözesen Mainz, Speyer und Trier zusammen. Der Landesvorsitzende Stephan Weidner berichtete über die Arbeit des Vorstandes,...  Mehr erfahren »

Sozialversicherung macht Familien arm: Familienverbände fordern grundlegende Reform

Berlin, 22. Februar 2021 – Berechnungen des Deutschen Familienverbands (DFV) und des Familienbundes der Katholiken (FDK) zeigen, dass Sozialabgaben Familien übermäßig belasten und im Vergleich zu Beitragszahlern ohne Unterhaltspflichten für...  Mehr erfahren »

„Sozialpolitische Unwucht“: Familienbund fordert fairen Lastenausgleich zwischen Familien und Wirtschaft bei Corona-Maßnahmen

Berlin, 18. Januar 2021 – „Im Rahmen der Corona-Maßnahmen muss die Bundesregierung die Wirtschaft stärker in die Verantwortung nehmen“, erklärte Familienbund-Präsident Ulrich Hoffmann heute in Berlin angesichts des morgigen Treffens der...  Mehr erfahren »

„Das geltende Verfassungsrecht schützt Kinder immer noch am besten“

Berlin, 12. Januar 2021 – Angesichts des bekanntgewordenen Formulierungsvorschlags der großen Koalition, Kinderrechte in der Verfassung sichtbar zu machen, spricht sich der Familienbund der Katholiken gegen eine Verfassungsänderung aus. „Der...  Mehr erfahren »

Pressestimmen Teaser

4.3.2021

Die Bundesregierung hat am Mittwoch den Neunten Familienbericht verabschiedet. Demnach ist die Väterbeteiligung beim Elterngeld weiter gestiegen und beträgt nun mehr als 40 Prozent. Laut Bericht empfiehlt die Familienkommission, die Instrumente...  Mehr erfahren »

3.3.2021

Vor der Bund-Länder-Schaltkonferenz haben Spitzen-Politikerinnen dazu aufgerufen, vorrangig weitere Öffnungsschritte an Schulen in der Corona-Krise zu beschließen. "Wir sollten den Schulen weitere Möglichkeiten zur Lockerung geben. Das muss bei...  Mehr erfahren »

2.3.2021

Bundesjugendministerin Franziska Giffey (SPD) drängt in der Öffnungsdebatte auf schnelle Erleichterungen für Kinder und Jugendliche. Ihre Belange müssten bei der Frage von Lockdown-Aufhebungen "ganz vorne" stehen, sagte sie im ARD-Morgenmagazin...  Mehr erfahren »

1.3.2020

Die Diakonie fordert eine bessere Altersabsicherung für pflegende Angehörige. "Care-Arbeit darf nicht zu Altersarmut führen", sagte das Vorstandsmitglied des evangelischen Wohlfahrtsverbandes, Maria Loheide, am Sonntag in Berlin...  Mehr erfahren »

Unser Familienbild

Wen meint der Familienbund der Katholiken, wenn er von Familien spricht? Hat der Familienbund ein Idealbild von Familie, das ihn in seinem politischen Tun inspiriert und motiviert? 
Für welche Familien setzt sich der Familienbund ein?

Der Diskussionsprozess ist in den letzten beiden Jahren mit besonderer Intensität in allen Gliederungen des Familienbundes geführt worden. Das Präsidium hat jetzt den aktuellen Stand dieser Diskussionen in einer Orientierungshilfe zusammengefasst.  Die Orientierungshilfe finden Sie hier als PDF zum Download (65 kb).

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RT : Trauer um CDU-Politiker Karl - Der langjährige NRW-Landesvorsitzende des ⁦⁩ galt als übe… https://t.co/9JYgzKIEoy

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